17. August 2025
Früh übt sich, wer später scrollen will

Es war ein herrlicher Frühlingstag im Stadtpark. Die Sonne schien warm, die Vögel zwitscherten – und irgendwo im Kinderwagen saß Emil, sechs Monate jung, und wartete geduldig darauf, dass jemand mit ihm plauderte.
Doch Mama hatte Wichtigeres zu tun: Sie war gerade auf der Suche nach einem veganen Brownie-Rezept, das weniger als 200 Kalorien pro Stück hatte.
Ab und zu schob sie den Wagen ein paar Zentimeter weiter, ohne den Blick vom Smartphone zu heben. Emil gluckste – doch statt „Guck mal, ein Hund!“ oder „Schau, das ist eine Ente!“ bekam er nur das rhythmische Tippen ihrer Daumen als Antwort.
Jahre später würde man sich wundern, warum Kinder nicht mehr so gut sprechen konnten wie früher. Manche behaupteten, es läge an TikTok. Andere gaben der Bildungspolitik die Schuld.
Emil jedoch wusste es besser: Niemand hatte je mit ihm geübt – außer der Autokorrektur seiner Mutter.
Und weil niemandem vorgeschrieben werden soll, wie viel Aufmerksamkeit ein Kind verdient, gibt es jetzt die Sprachlos™-App. Die perfekte Entlastung für alle Mütter, wenn das Kind mal wieder mit unnötigen Geräuschen die Ruhe stört…
Und weil beim Gassigehen Hunde genauso nervig nach Zuwendung verlangen wie Babys, reagiert Sprachlos™ auch dort zuverlässig – mit einem freundlichen ‚Fein gemacht!‘, während Herrchen oder Frauchen entspannt weiterscrollen.

10. August 2025
Bier - ein Stück Lebenskraft
Nachdem wir uns zuletzt (Siehe vorigen Beitrag) so intensiv mit Milch und deren wohlgeformten Erscheinungsformen, sprich den Brüsten, beschäftigt haben, wenden wir uns heute einem anderen flüssigen Vergnügen – dem Bier – zu und feiern es ganz bewusst auf unsere Weise.
Denn wie das bekannte Lied schon sagt: „In heaven there is no beer, that’s why we drink it here.“ Mehr dazu auf Wikipedia (Achtung! Es öffnet sich ein neues Fenster)
Ob man nun Milch oder Bier bevorzugt – am Ende geht es doch um das gemeinsame Erlebnis, das Miteinander und die Freude am Moment. Und das kann man eben auch mal mit einem kühlen Bier feiern.
Proscht und auf bald!
05. August 2025
Milchwerk Radolfzell - Kunst und Kurven.
Nie war der Auftrittsort so passend gewählt.
Quelle: Screenshot Internetseite Milchwerk Radolfzell

Liebe Besucher*innen, außen und dazwischen,
wir möchten uns an dieser Stelle entschuldigen. Also nicht ehrlich, aber immerhin öffentlich.
Denn ja, uns ist der Zusammenhang zwischen dem Veranstaltungsort Milchwerk und dem offenherzigen Bühnenoutfit von Frau Egli selbstverständlich sofort aufgefallen. Und ja, wir haben trotzdem (oder gerade deshalb) beschlossen, diesen Beitrag zu veröffentlichen.
Manche nennen es sexistisch: Wir nennen es eine Gelegenheit, die man nicht ungenutzt lässt.
Das Milchwerk Radolfzell und Beatrice Egli – manchmal passt einfach alles zusammen.
Natürlich geht es hier vor allem um Musik, Talent und Bühnenpräsenz der Künstlerin.
Aber man wird ja wohl trotzdem kurz innehalten dürfen; bei so viel... stimmiger Erscheinung.
Wir danken für Ihr Verständnis, Ihre Aufregung und Ihrer Nachsicht – am besten alles zusammen.
Darauf einen Latte Macciatto
Die Villufas. Schreiberlinge - schon halb in Urlaubslaune
26. Juli 2025
Des Kaisers neue Kleider – oder: Wie mein Mac Mini Stil bekam
Ich hab ihn erst seit Juni – und trotzdem wirkte mein Mac Mini anfangs etwas… nackt.
Technisch top, super kompakt... aber er lag einfach nur rum.
Wertvolle Rechenpower, flach wie ein Pfannkuchen. Irgendwie schade, oder?
Dann kam das Zeera-Case. Und zack – steht er!
Immer noch technisch top, immer noch super kompakt. Jetzt trägt er Aluminium wie einen Maßanzug. Minimalistisch. Aufrecht. Selbstbewusst.
Platzsparend, gut belüftet, stylisch. Und vor allem: mit Haltung.
Warum also das Zeera-Gehäuse?
Weil auch ein Mac mini manchmal nur den richtigen Rahmen braucht, um ganz groß rauszukommen. 💪🏻🍏



Und wer nicht genau weiß um was es hier geht, schaut vielleicht erst einmal hier.
24 Juli 2025
Die gute alte Mark!
Heute, am 24. – genau fünf Monate vor Heiligabend – habe ich in einer alten Schachtel eine D-Mark von 1967 gefunden. Die Freude war groß.
Doch beim genaueren Hinsehen fiel mir auf: Auch an der D-Mark ist die Zeit nicht spurlos vorbei gegangen. Aus der 1 wurde irgendwie eine 9 – jetzt steht da: 95 Pfennig.
Wenn das mal kein Zeichen der Inflation ist …
